direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Zur Auswahl und Beurteilung der Gebrauchsfähigkeit faserbewehrter Putze für Wärmedämmverbundsysteme (Dr.-Ing. T. Schrepfer)

(Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktor-Ingenieurs 1995)

 

Zusammenfassung

 

Die Auswahl geeigneter Putze für WDV-Systeme erfolgt zur Zeit auf Grundlage von Erfahrungswerten oder nach der "Trial and Error"-Methode. In der vorliegenden Arbeit werden die erforderlichen Grundlagen (Materialkennwerte, Berechnungsmethodik, Sicherheitskonzept) für die ingenieurmäßige Berechnung des Kraft- und Verformungsverhaltens faserbewehrter Putzschichten von WDV-Systemen und für die Vorhersage der Gebrauchsfähigkeit des Putzsystems erarbeitet.

 

Auf Grundlage umfangreicher Materialuntersuchungen an verschiedenen Außenputzen und durch großformatige Versuche an WDV-Systemen wird das Verformungsverhalten der (faserbewehrten) Putzschicht unter thermisch-hygrischer Beanspruchung erfaßt. Die Dauerhaftigkeit von WDV-Systemen mit überkritischer faserbewehrter (Unter-) Putzschicht wird durch Bewitterungsversuche an großformatigen Prüfwänden nachgewiesen.

 

Mit Hilfe von FEM-Berechnungsmodellen, die das nichtlineare Materialverhalten der Einzelkomponenten des WDV-Systems und die zeitlich veränderliche Beanspruchung berücksichtigen, wird das Kraft-Verformungsverhalten der Putzschicht des WDV-Systems während der ersten 28 Tage nach Putzherstellung (Erstschwinden mit Berücksichtigung des Relaxationsverhaltens des Putzes) und unter extremalen klimatischen Randbedingungen berechnet. Die Eignung der Berechnungsansätze wird zunächst durch einen Vergleich mit Versuchsergebnissen nachgewiesen. Anschließend werden verschiedene Einflußparameter (Art und Dicke der Wärmedämmung, Materialverhalten Putzsystem, Randausbildung WDV-System) rechnergestützt variiert, um den Einfluß dieser Kennwerte auf die Rißanfälligkeit bzw. Dauerhaftigkeit eines WDV-Systems mit faserbewehrter Putzschicht abzuschätzen und in den abschließenden Vorschlag eines Bemessungskonzeptes einzubeziehen.

 

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe