TU Berlin

Fachgebiet Bauphysik und BaukonstruktionenGefährdungspotential von Fassaden für biogenen Befall

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Gefährdungspotential von Fassaden für biogenen Befall (Algen)

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Im Rahmen des Projekts „Entwicklung kapillarrohrbasierter
Beton-Massivabsorber mit Doppelnutzen zur Umweltenergienutzung“, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), wurde das Gefährdungspotential von Garagenwänden durch Algenbefall infolge lokaler Bauteilabkühlungen durch die Absorberfunktion untersucht. In einem ersten Schritt wurden die Rand- und Umweltbedingungen für biologischen Befall an Bauteilen ermittelt und der Stand der Wissenschaft bezüglich der Vermeidung von biologischen Bewuchs an Außenbauteilen erfasst. Daraus wurden Indikatoren für den Grenzfall erstellt.

Im Anschluss an die Grundlagenbetrachtung wurden die Außenbauteile mit integrierten kapillarrohrbasierten Beton-Massivabsorber für eine instationäre Simulation des gekoppelten Wärme- und Feuchtetransport modelliert. Mit dieser Simulation wurde der Entzug von Wärme aus den Außenbauteilen und der Feuchtehaushalt an der Bauteiloberfläche in Abhängigkeit des Tag-Nacht und Jahresverlaufs des Klimas untersucht und analysiert. Es wurden die Temperatur- und Feuchteverläufe im speziellen auf der Bauteiloberfläche bezüglich der Indikatoren für den biogenen Befall analysiert und hinsichtlich des Gefährdungspotentials bewertet.

Daten
Fördermittelgeber:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Projektlaufzeit:
April 2012 – September 2012
Beteiligte Fachgebiete:
FG Bauphysik und Baukonstruktionen,
FG Polymertechnik und Polymerphysik,
FG GebäudeEnergieSystem – Hermann-Rietschel-Institut

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